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Ritchie Staringer
Seit 2006 komponiere ich Musik für ARTE Dokumentarfilme, aber auch für’s Kino: zum Film „Lenin kam nur bis Lüdenscheid“, nominiert für den Deutschen Filmpreis 2009. Zuvor arbeitete ich 6 Jahre in Hamburg, 3 davon bei der großen Werbe- und Filmmusikproduktionen „BLUWI“. In der Folge endlich im eigenen Studio. Während dieser Zeit entstand hauptsächlich Musik für Werbe- und Imagefilme.

Des weiteren schreibe ich regelmäßig Musik für das Theater und unterrichte an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Was ich an meiner Arbeit in den Bereichen TV, Film und Theater sehr reizvoll finde, ist die musikalische Vielfalt, die sich durch die unterschiedlichen Themen ergibt. So kann ich z.B. im Portrait über „John le Carré“ eine Musik komponieren, wie man sie aus Spionagefilmen der 60/70er Jahre (Kalter Krieg) kennt und bei „Lenin kam nur bis Lüdenscheid“ eine kindlich naive Musik, die sich mit dem 68er Protest- und sozialistischen Kampflied vermischt; quasi musikalische Zeitreisen.

Apropos Zeitreise.
Zur Musik bin ich über die Beatles gekommen. Als ich Kind war, hörte ich aus dem Nachbarhaus den ganzen Tag ihre Musik; ich habe sie geliebt und versucht, auf dem Klavier nachzuspielen. Eigentlich ist das der klassischer Singer/ Songwriter Einstieg. Meine Gesangskunst reichte aber nur für den Schulchor und auch lediglich bis zum Stimmbruch.

Richtig ernst wurde es mit der Musik nach dem Abi:
1983 Pop/Rock/Jazz-Kontaktstudiengang in Hamburg
1986-90 Klassisches Klavierstudium an der Musikhochschule Bremen
Abschlussarbeit über den Filmmusikkomponisten Bernard Herrmann

Nach dem Studium habe ich erste Werbemusik für Premiere TV geschrieben und mich ansonsten hauptsächlich dem Jazz (in verschiedenen Bands) gewidmet. Später arbeitete ich ein Jahr in London als Pianist und Orchesterarrangeur. Meine nächsten Projekte sind die Musik für einen Dokumentarfilm über die moderne Piraterie (Somalia!) und zu einer WDR Reihe mit Richard David Precht.